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Neapel Stadt Geschichte

GRIECHEN (700 v. Chr. – 326 v. Chr.)
Die erste Ansiedlung wurde im VIII v. Chr. durch die Griechen aus der nahe gelegenen Stadt Cumae auf dem Echia Berg mit dem Namen Parthenope gegründet. Die Griechen wählten diesen Ort aus strategischen Gründen. Das vulkanische Gebiet von Echia, im heutigen Stadtteil Pizzofalcone oder Monte di Dio, war leicht zu verteidigen, da es sich um drei Ecken über eine Steilküste erstreckte. Die vierte Ecke war am Meer gelegen in der Nähe des heutigen Castell dell'Ovo auf der Landzunge von Mengaride. Hier wurde laut einer Legende der Körper der Meerjungfrau Parthenope gefunden, wie aus dem Meisterwerk Homers Odyssee, nachdem sie trotz ihrer Schönheit und ihrem Gesang Odysseus nicht verführen konnte.
Im V Jahrhundert v. Chr. als die Griechen ihre Hegenomie auch über die Etruskern hatten, und die Stadt ihre Blütezeit erlebte, wurde es notwendig eine neue Ansiedlung zu gründen. Die neue Stadt erhielt den Namen von Neapolis, die "Neue Stadt" und Parthenope hingegen wurde zu Paläopolis die "alte Stadt" umbenannt.

Neapolis wurde nach dem sogenannten Hippodamischen Schema angelegt und von einer Stadtmauer umgeben. Die Akropolis wurde auf dem Hügel von Caponapoli im nordwestlichen Teil angelegt. Die Agora, der Forum und der Marktplatz wurden an der Stelle der heutigen Piazza San Gaetano angelegt. Rund um dieses Forum gab es den Tempel der Dioskuren, von denen zwei der originalen Säulen in die heutige Fassade der Basilica di San Paolo Maggiore integriert sind. Die heutige Stadt Neapel liegt über der griechischen und römischen Stadt, während die Reste des römischen Markt "Macellum" unter der Kirche San Lorenzo Maggiore zu besichtigen sind.
Überreste des griechischen und später auch römischen Stadttheater und Stadtmauer sind unter den Wohnhäuser und im unterirdischen Neapel Ausgang Vico Giganti, in Vico Cinquesanti wie auch an der Piazza Bellini zu sehen.

Drei parallele Hauptstraßen, darunter die Via Tribunali, durchziehen die griechische Stadt seit ihrer Gründung von Westen nach Osten im griechisch "Plateiai", im römisch "Decumani" und werden durch zahlreiche Quergassen verbunden "Stenopoi" in griechisch oder "Cardi" in römisch.
Dicke Mauer aus Tuffstein ummauerten die Stadt entlang des Hügels und die Täler mit Toren in der Nähe der Hauptstrassen.

RÖMER (326 v. Chr. – 476)
Dank einem Bündnisvertrag mit den Römer im Jahr 326 v. Chr. blieb Neapel von den Römer relativ unabhängig und erlebte eine Zeit des wirtschaftlichen und kulturellen Wohlstands. Im Jahr 88-82. v. Chr. während des römischen Bürgerkrieges zwischen Sulla und Mario wählte Neapel die falsche Seite und verlor ihre Unabhängigkeit.
Der Handelshafen wurde nach Puteoli, dem heutigen Pozzuoli, verlegt und somit wurde Neapel mit ihren Thermen in Baia, mit Pompeji und Capri eher der Urlaubsort und die Luststadt für reiche und römische Kaiser. Im Westen von Neapel, entlang des Hügels Posillipo, sind die Reste von Lustvillen zu sehen.
In diesen Jahrhunderte entstanden auch mehrere orientalische Kommune, unter denen sich die Alessandrina und die Christen während der Christenverfolgungen in Katakomben zurück zogen. Die Katakomben der Gemeinde, die eins als Begräbnisstätte und Ort des Totenkult dienten, sind bis auf den heutigen Tag erhalten und können besichtigt werden

ODOAKER (476 – 493) UND DIE OSTGOTEN (493 – ca. 542)
Im 476 als Romolo Augustolo regierte wurde der letzte römische Kaiser der Goten abgesetzt und ins Exil auf die Insel di Megaride geschickt.

BYZANTINER (ca. 542 – 763)
Nach 476 herrschte zunächst der Heerführer Odoaker Neapel, 493 etablierte Theoderich der Große dann die ostgotische Herrschaft. Ab ca. 542 – 763 wurde Neapel autonomes Herzogtum von Byzanz und spielte eine wichtige Rolle für die Aufrechterhaltung der byzantinischen Herrschaft in Italien.

HERZOGTUM NEAPEL (763 – 1139)
Die Autonomie unter Byzanz dauert fast vier Jahrhunderte, vom 763-1139, in denen die parthenopeische Stadt ihre wirtschaftlichen und kulturellen Aktivitäten weiter entwickelte. Gemeinsam mit den Flotten der zeitweise verbündeten Seerepublik Amalfi und des Herzogtums Gaeta beherrschte Neapel noch vor den Venezianern und Genuesen den Seehandel im Mittelmeer.

NORMANNEN (1139 – 1197)
Den Byzantiner folgten die Normannen 1139 – 1197 unter denen Neapel an das Sizilianische Königreich angeschlossen wurde. Unter die Normannen verschmelzen sich die unterschiedlichen, altrömisch-byzantinischen, arabischen und westlichen Wurzeln der Region zu einem einzigartigen und eigenständigen kulturellen Konglomerat.

STAUFER (1197 – 1266)
In den nachfolgenden Jahrhunderten wechselten sich Frieden und Kämpfe ab. Im Jahr 1194 traten die Staufer mit Heinrich VI an. Mit Kaiser Friedrich II. sein Sohn, erlebte die Stadt eine sehr florierende Zeit, in kultureller Hinsicht. Friederich II gründete 1224 der Universität von Neapel die heute noch seinen Namen trägt. Diese war die erste staatliche Hochschule Europas.

ANJOU (1266 – 1442)
Nach dem Tod von Friederich II im Jahr 1250 ergriff die Stadt Neapel die Dynastie von Anjou. Der letzte männliche Staufer Konradin, wurde 1268 in Neapel enthauptet.
Unter die Anjou im Folge der sizilianischen Vesper 1282 verloren diese die Insel Sizilien und Neapel wurde wieder Hauptstadt und Residenz ihres Königreiches und entwickelte sich stark in urbanistischer, demografischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Die Politik der Anjou wurde aber von brutaler Unterdrückung geprägt.
Neapel wurde in dieser Epoche neben Florenz zum tonangebenden Zentrum auf den Gebieten der Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Architektur in Italien und Europa. Zahlreiche unter den Anjou errichtete Bauwerke zeugen noch heute von der ökonomischen Prosperität und dem kulturellen Glanz der Stadt dieser Zeit.

ARAGONESEN (1442 – 1501)
Neapel erlebte ihre größte künstlerische und kulturelle Glanzzeit mit König Alfonso unter den Aragoniern, der den letzten Herrscher der Anjou besiegte: es wurden Kirchen und Monumente erbaut und die Stadt wurde zu einem Treffpunkt für viele ausländische Künstler und zum Zentrum der italienischen Renaissance.

SPANISCHE HABSBURGER (1501 – 1647 und 1648 – 1713)
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden Stadt und Königreich Neapel als Provinz dem spanisch-habsburgischen Weltreich angegliedert. Damit begann die Ära der spanischen Vizekönige von Neapel. Der erste Vizekönig Pedro Álvarez de Toledo ließ durch eine harte Steuer- und repressive Innenpolitik die Stadt ihren Tiefpunkt der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung erreichen.
Zu dieser Zeit erreichte Neapel die Einwohnerzahl von 210.000 und wurde zur größten Stadt Italiens vor Mailand und Venedig. Unter Pedro Álvarez de Toledo, wurde ein neues Stadtviertel gebaut der noch heute den Namen "Quartieri Spagnoli" spanische Viertel trägt. Toledo führte auch die Inquisition in Neapel ein und die Sozialunterschiede wurden noch größer ausgeprägt.

REPUBLIK NEAPEL (1647 – 1648)
Gegen die Spanier versuchte das Volk, angeführt von "Masaniello", vergeblich zu rebellieren (1647). Die Spanische Herrschaft wurde bald wieder hergestellt, und nach einer weiteren kleineren Rebellion 1649 ergaben sich die Neapolitaner in ihr Schicksal.
Zu alledem wurde die Stadt 1656 auch noch von der verheerenden „Großen Pest“ heimgesucht, die rund die Hälfte der 300.000 Einwohner zum Opfer fiel.

ÖSTERREICHER HABSBURGER (1713 – 1734)
Die spanischen Habsburger wurden 1713 durch die österreichischen Habsburger abgelöst, für die Neapolitaner änderte sich dadurch nur wenig.

BOURBONEN (1734 – 1799 und 1799 – 1806)
Nach einer kurzen Herrschaft der Österreicher (1707-1734), wurde Neapel endlich ein autonomes Königreich. Unter Karl VII von Bourbonen, der das neu formierte Königreich beider Sizilien von 1735 bis 1759 regierte und anschließend von 1759 bis 1788 als Karl III in Spanien herrschte wurde eine wirksame Reformpolitik eingeleitet. Karl VII., ein Vertreter der Aufklärung, säuberte die Reihen der korrupten und dekadenten Adeligen und kirchlichen Würdenträger, nahm bauliche Veränderungen im Stadtbild vor und förderte das kulturelle Leben. Sein Sohn und Nachfolger Ferdinand IV. (mit Unterbrechungen 1759-1825) blieb allerdings deutlich hinter dem Format seines Vaters zurück, so dass sich die Stadt bald wieder den alten Verhältnissen annäherte, bevor die von Frankreich ausgehenden Ereignisse Europa und damit auch Neapel erschüttern sollten.

PARTHENOPAEISCHE REPUBLIK (1799)
Anfang 1799 zogen französische Revolutionstruppen in Neapel ein, der König war schon zuvor nach Palermo geflohen. Neapolitanische Patrioten proklamierten daraufhin die Parthenopäische Republik. Durch das Eingreifen der Engländer unter Horatio Nelson endete die republikanische Republik schon im selben Jahre wieder. Die Bourbonen kehrten nach Neapel zurück und gegen die Republikaner folgten grausame Verfolgungen, denen fast die gesamte intellektuelle Elite Neapels zum Opfer fiel.

BONAPARTISTEN (1806 – 1815)
Im Jahre 1806 übergab Napoleon, nach dem er Ferdinand IV entmachtete, den Thron des Königreiches Neapel zuerst an seinen Bruder Giuseppe Bonaparte (1806–1808), und danach sein Schwager Joachim Murat (1808–1815). Damit begann eine kurze französische Periode in der neapolitanischen Stadt (bis 1815). Murat leitete umfangreiche Sozialreformen ein und gelangte so bei der einheimischen Bevölkerung schnell zu großer Beliebtheit.

KÖNIGREICH BEIDER SIZILIEN (1816 – 1860)
Mit dem Untergang Napoléons kehrte Ferdinand von Bourbone nach Neapel zurück und zu den Thron des Königreiches beider Sizilien führte er eine konsequente Restaurationspolitik durch. Die Neapolitaner jedoch, die kurzzeitig in den Genuss der Reformen gekommen waren, begannen sich mit den aus Norditalien kommenden Ideen des Risorgimento und zur Schaffung eines unabhängigen Italiens anzufreunden.

KÖNIGREICH ITALIEN (1861 – 1946)
Die Restauration der Bourbonen wurde nach einigen Jahren von Garibaldi zu Nichte gemacht, als er 1860 in die Stadt einmarschierte. Durch eine Volksabstimmung wird Neapel an das Königreich Piemont angeschlossen, das am 17. März 1861 zum Königreich Italien und zu Monarchie wurde..

NEAPEL HEUTE
Nach der Gründung des Königreiches des Norden prosperierte in den ersten Jahrzehnten wirtschaftlich zunehmend und fand bald Anschluss an die führenden europäischen Industrienationen, während der Süden in Armut und Agonie verharrte. Viele Entwicklungsprojekte und Förderungsmaßnahmen der neuen Zentralregierung kamen überwiegend dem Norden des Landes zugute, während der Süden eher vernachlässigt und durch eine ungerechte und harte Steuerpolitik wirtschaftlich stark belastet wurde.
Hier liegt eine der Ursachen für die Entstehung des bis heute wirksamen Nord-Süd-Gefälles in Italien. Auch Neapel entwickelte sich so zu einer typischen Großstadt des Mezzogiorno, geprägt von Armut, Kriminalität, Schattenwirtschaft und Mafiösen Strukturen, die bis in die höchsten politischen und wirtschaftlichen Machtzentren reichen. Trotz allem, 1995 wurde das "Centro storico" (Altstadt) von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Quellen: Wikipedia und Touring Club Reiseführer

 

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